25
Aug 2018
Eidgenössisches Fest

Für das eidgenössische Fest hatten wir uns vorgenommen im Ries mit voller Konzentration dabei zu sein und mit 0 Nummero über die zwei Tage durchzukommen.

Am ersten Tag traten wir gegen Schoren A an. Wir starteten den ersten Umgang im Ries und konnten bei guten Sichtverhältnissen bis am Schluss sauber bleiben.
Am Bock konnten wir eine solide Leistung abrufen. Es gab nicht viele Fehlstreiche, bei auffrischendem Westwind konnten jedoch auch keine ganz langen Streiche geschlagen werden. Die Windverhältnisse waren zudem sehr wechselhaft, mal flogen die Hornusse weit links neben das Ries, kurz später dann doch wieder am rechten Zieli nach. Die Schorener liessen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, mussten sich aber dennoch eine 2 unterstreichen lassen, ärgerlicherweise war dies der letzte zählige Streich der Lyssacher im ersten Umgang.
Im zweiten Umgang machte sich der Wind auch bei unseren Gegener bemerkbar. Die gut getroffenen Streiche flogen nicht mehr ganz so weit wie beim ersten Umgang und wir hatten viel Arbeit im Ries zu erledigen. Zudem wurde uns einmal mehr bewusst, wie wichtig es an Grossanlässen ist, sich auf das eigene Ries zu konzentrieren. Wir liessen uns durch ein Nummero beim benachbarten Ries ablenken und konnten unseren eigenen folgenden Hornuss nur mit der nötigen Portion Glück abtun. Schlussendlich hiess es auch nach dem zweiten Umgang: 0 Nummero.
Am Bock konnten wir eine ähnlich Leistung wie beim ersten Umgang abrufen und landeten schlussendlich auf dem 12. Zwischenrang. Jedoch trennten uns zum 16. Rang lediglich 14 Schlagpunkte. wir mussten also auch am nächsten Tag unsere Leistung abrufen können.

Am zweiten Tag war das Wetter dann ungewohnt kalt, lange Hosen und Jacken waren angesagt. Die Regenbekleidung wurde auch wieder einmal in die Tasche gepackt und mitgenommen, jedoch kamen diese dann doch nicht zum Einsatz.
Heute hiess unser direkter Gegner Zollbrück. Wir starteten im Ries und konnten wiederum alle Hornusse abwehren. Ein Dank auch den Hornussern von Zollbrück, nach knapp 30 Minuten waren die ersten beiden Ries bereits fertig gespielt und der Wechsel zum Bock konnte erfolgen. Die Lyssacher zeigten am Bock eine ähnliche Leistung wie am Vortag. Der Westwind frischte abermals auf und so blieben auch diesmal die langen Streiche aus. Leider musste sich unser Gegner eine Nummer schreiben lassen nachdem ein sehr schneller und tief fliegender Hornuss im 9er die Lücke fand.
Für uns ging es nun schon in den letzten Ries-Umgang. Trotz abgedecktem Himmel bekundeten wir zwischenzeitlich etwas Mühe mit dem Sichten der Hornusse. Ein spät gesehener und nicht abgewehrter Hornuss kam im 15er gefährlich Nahe ans Ries heran, wurde jedoch nach kurzer Besichtigung nicht unterstrichen. Nach diesem Schreckmoment war wieder volle Konzentration gefragt. Die Lyssacher konnten dies umsetzen und erreichten ihr Ziel, das Fest mit 0 Nummero zu beenden. Am Bock überzeugten wir nochmals mit einer soliden Schlagleistung und erreichten am Ende der 2 Tage den für uns sehr guten 10. Rang!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön den durchführenden Gesellschaften Walkringen und Wäseli, es war ein perfekt organisiertes Fest mit einem sehr schön gestaltetem Festplatz. Ebenfalls ein grosses Dankeschön an die Küche der Wälchi Feste AG, das Essen war einmal mehr sehr gut!

Einzelschläger- Kranzgewinner:

77. Rang: Beck Simon 126Pkt
84. Rang: Rutschmann Pascal 126Pkt
117. Rang: Züttel Michael 122Pkt
121. Rang: Burkhalter Daniel 121Pkt
145. Rang: Neuenschwander Urs 118Pkt

Einzelschläger- Zweitauszeichnug:

Blaser Thomas 106Pkt
Lehmann Christoph 105Pkt

Rangliste Mannschaften

Rangliste Einzelschläger

Gesamt- Resultatliste

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